Kopf zwischen den Sternen

Das ist schon alles ganz schlimm. Ich schau in den Himmel, ich seh die Wolken, ich hoer ein Flugzeug, das Rascheln von Plastik, den Rucksackgurt, spuer einen starken Wind oder springe ein paar Zentimeter – und jedesmal packt es mich und ich denke mir: Ich muss wieder springen.

Das alles ist aber nur Teil einer groesseren Sache, aber da ich gerade auf einer Party bin und gesellschaftlich sein sollte, doch nur Musikhoeren, Tippen und ein wenig denken will, muss das bis morgen warten. Dann stimmen Wunsch und Wirklichkeit zwar auch noch lange nicht ueberein. Dafuer kann ich mir dann vielleicht mal klar werden darueber, was wirklich Wunsch, was eher Wollen ist.

Ach ja – und als vor ein paar Tagen jemand meinen Namen rief, blickte ich instinkthaft auf meine rechte Brustseite, griff mit beiden Haenden hin und dachte „I look, I grab“ und wurde mir ziemlich schnell klar, dass das zwar ein gutes Zeichen aber trotzdem reichlich ueberfluessig ist…

Bin uebrigens gerade in Helsinki und schon ein klein wenig begeistert von der Stadt. Aber ist ja auch erst der zweite Tag, zaehlt ja noch nicht viel.