The beauty of cognitive dissonance

Die Neoistischen Festwochen fanden 1997 in Wien statt. Wie gut, dass das Internet einfach so alles speichert. „Stoppt die Avantgarde“ zum Beispiel, oder auch der peinliche „Party Naked“-Versuch, ach so extravagante Partys zu feiern. Jan, Moritz – wir können das besser, ganz ohne Plan (und Limburger-Käse-Verkleidung). Aber noch: Neoismus.org.

Desweiteren fand Ende September das Neoist Dept Fest statt. Daher der schöne Begriffklotz: Subvertainment. Sind das nicht auch die Monochroms aus Wien, deren niedliches Büro ich in fragwürdigem Zustand mit Hans und Robert (heimge)besucht habe.

Geschlossene Kreise, wo keine Kreise sind. Und der kleine Stolz, nach langer Chili-Abstinenz schon wieder bei vier kleinen scharfen Chilis pro Mahlzeit angekommen zu sein. Und die Bestellung „Habanero Orange“ läuft. Die wirklich schärfste Chilisorte der Welt. Demnächst auf meinem Fenstersims, der nach wie vor von Badloop erschüttert wird. Tolle, kostenlose Musik!

Dinge, die ich heute Morgen in meinem Bauchnabel fand
Philipp Ws Beichte-Zettel mit der tollen Zeile: „… ich einmal eine Mark und mehrmals hundert Pfennig aus der Haushaltskasse gestohlen habe …“.

Ach ja, hier so ein Kleinkünstler, auf dessen Spießigkeit die Neoisten scheißen…

Gartenfreunde
Gestern oder Übermorgen
Cosima, die kleine Prinzessin von Jan, hat heute nicht Geburtstag. Jan verzweifelt, seine verzogene Tochter stellt ihm ein Rätsel. Hat sie gestern oder übermorgen Geburtstag? Moritz kommt zur Hilfe und gemeinsam schmieden sie einen Plan. Felix, der von all dem nichts weiß, tappt in die von langer Hand geplante Falle Cosimae.

Knoksop
Manuela: „Wer spült heute ab?!“
Frank: „Dirk, Dirk, Dirk!!! Nur Dirk!“
Dirk: „Du spielst mit dem Feuer, Frank!“
Manuela: „Ich glaube, das Feuer sollte mal eher ein wenig mit Dir spielen, Dirk!

Der letzte Gedanke
Wenn Freiheit immer die Freiheit des anderen ist, ist dann nicht die Freiheit des anderen immer die eigene Ent-freiheit-lichung? Ist eine Freiheit, die der inneren Freiheit, nicht der „Freiheit des anderen“ entspringt, nicht die bessere? Ist dieser Spruch nicht einfach spießig schon im Kern und noch viel spießiger in der Auslegung?